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/ph/ - Philosophie

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Sloterdijk hat Habermas bereits vor langer Zeit widerlegt Bernd 2019-06-18 (Tue) 03:11:17 No. 218 Reply
Radio_Bernd.jpg
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https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/seminare/023bildung_und_genetik/texte/04sloterdijk_an_%20assheuer_u_Habermas.htm

VERBREITEN !

Akademische Philosophie Bernd 2018-06-20 (Wed) 22:31:00 No. 15 Reply
gondolastirner.png
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Gibt es hier Bernds die tatsächlich Philosophie studieren?

Wie schwer ist es damit tatsächlich Geld zu verdienen?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, außer seinen Doktor zu machen und Professor zu werden?
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Bernd hat auch Philosophie studiert. Letztlich kann man damit eine Menge werden, aber Posten, die Beratertätigkeiten beinhalten, passen wohl am besten. Wollte auch noch Heilpraktiker werden, aber mir fehlte das Geld. Würde unheimlich gern als Berater im Hintergrund agieren, aber ich weiß gar nicht wo ich mich anbieten sollte. Ein bisschen lernt man durch die Beschäftigung mit Philosophie auch, dem Karrieredenken zu misstrauen. So wie es kein ewiges Wachstum gibt, muss ich auch nicht ewig Stellen mit mehr Macht und Einkommen hinterherhecheln.
Die Philosophie ist ja auch die Chronik der Weltansichten - man kann sich klarmachen, auf wieviele Weisen das Leben und das Dasein schon gedeutet worden sind, eigene Wertungen vornehmen und dann sehen, was für das eigene Leben die praktischste Einstellung ist.
"Der Nutzen ist das große Ideal der Zeit, dem alle Kräfte frohnen und alle Talente huldigen sollen. Auf dieser groben Wage hat das geistige Verdienst der Kunst kein Gewicht, und aller Aufmunterung beraubt, verschwindet sie von dem lärmenden Markt des Jahrhunderts. Selbst der philosophische Untersuchungsgeist entreißt der Einbildungskraft eine Provinz nach der andern, und die Grenzen der Kunst verengen sich, je mehr die Wissenschaft ihre Schranken erweitert." - Friedrich Schiller (Über die ästhetische Erziehung des Menschen)

Warum fragt Bernd nach wirschaftlich-ausschlachtbaren Nutzen von Philosophie/Bildung anstatt dieses als ehrenwerten Selbstzweck anzusehen?

Bernd unterwirft sich damit genauer jener neoliberalen Marktlogik der System, die er doch eigentlich als kritischer Geist bekämpfen möchte, oder nicht? Sich angesichts dieser auf aufoktroyierten Martklogik trotzdem noch für etwas zu entscheiden, dass am Ende eventuell keinen monetären Gewinn abwirft kann aus diesem Grund als intellektueller Akt des Widerstandes verstanden werden.
soros.jpeg
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>>172
Ehrenamtlich an der Zerstörung des Heimatlandes mitwirken.
Geniesse dein Karma, du widerlicher Knecht.
Bernd stubiert auch Philosophie, er hat aber sowieso nicht vor jemals in seinem Leben für Meme-Einheiten zu """arbeiten""".

Bernd ist der festen Überzeugung, dass das Leben grundsätzlich scheiße ist, er ist objektiv wertlos und sinnlos, subjektiv einfach schlecht. Der Mensch ist Subjekt im Objekt.
Der Tod ist zwar auch objektiv wertlos und sinnlos, fühlt aber immerhin nicht schlecht, da keine Fühls und kein Subjekt.
Wieso scheint der Mensch (und alles andere "Denkende") unbedingt am Leben bleiben zu wollen, wenn die Nichtexistenz aus Perpektive der Subjekts vorzuziehen sein müsste?
Hat das Subjekt im Objekt einen objektiven Teil, der ihn einfach mit dem Strom gehen lässt, weil ja insgesamt sowieso alles kackegal ist?

Solcherley Fragen kann man nur beantworten oder dies zumindest versuchen, wenn man die Mathematik (Logik) dazu hat und, der Effizienz halber, die bisher erstellte Bedienungsanleitung (andere Philosophen), um zu gucken, ob und wie weit jene Frage bereits untersucht wurde.
Philosophie ist für Bernd einfach sehr interessant, intellektuell ansprechend und kurzweilig, das Lotterleben wird ein bisschen erträglicher und das braucht Bernd, da er sich ja doch nicht, zumindest in nächster Zeit, zum Grillen aufraffen kann, auch wenn er leider noch nicht weiß, wieso das so ist ;_;.
Im Gegensatz dazu hat Bernd an Geld und Owaiden genau gar kein Interesse.

Zum Thema „Konflikte“ Bernd 2019-05-18 (Sat) 12:37:02 No. 199 Reply
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Zitat aus einem Buch:

„Frau Holle sitzt am PC und schreibt ein Protokoll. Sie arbeitet hoch konzentriert. Während sie nach geeigneten Worten sucht, wie sie eine Situation treffend ausdrücken kann, blickt sie nachdenklich aus dem Fenster.
Genau in diesem Moment betritt ein junger Kollege das Zimmer. Er bemerkt: ‚Unsere liebe Frau Holle – träumt gemütlich vor sich hin, während der Rest des Teams in Arbeit erstickt.‘
Frau Holle ist wie vor den Kopf gestoßen. Sie spürt, wie der Ärger in ihr hochsteigt.
Frau Holle ärgert sich furchtbar und antwortet: ‚Werden Sie erst mal erwachsen, Sie Grünschnabel.‘Anschließend ist sie so aufgewühlt, dass sie nicht mehr in der Lage ist, weiterhin konzentriert an ihrem Protokoll zu arbeiten.“


Quelle: Das Buch heißt „Vom Umgang mit sturen Eseln und beleidigten Leberwürsten“ von Ursula Wawrzinek und widmet sich dem Thema „Umgang mit Konflikten“.

In dem Beispiel, das ich zitiert habe, sieht man zwei typische Pannen:
Zum Einen: Der junge Mitarbeiter ist nicht auf die Idee gekommen, dass Frau Holle gerade nach Worten sucht und hat sie deshalb „blöd angemacht“ also seinem Unmut Luft gemacht.
Zum Anderen: Frau Holle hat in ihrer Überraschung oder ihrem Ärger nicht geantwortet, dass sie gerade nach Worten sucht.

Ich wollte mal zur Diskussion anregen:
Was macht man da als „junger Kollege“ besser? Arbeitsunwillige aber bezahlte Leute gehören nämlich meiner Meinung nach tatsächlich getadelt.
Wie könnte man aus der Situation wieder rauskommen? Geht das ohne Gesichtsverlust?

Interessiert noch jemanden das Thema „Konflikte“? Ich habe dazu schon ein wenig gelesen.

Zu folgenden Büchern kann ich schon was sagen:

* Christoph Thomann, Klärungshilfe 1, Handbuch für Therapeuten, Gesprächshelfer und Moderatoren in schwierigen Gesprächen,
* Christoph Thomann, Klärungshilfe 2, Konflikte im Beruf: Methoden und Modelle klärender Gespräche
* Gerd Gattus Hösl, Mediation, die erfolgreiche Konfliktlösung
* Prof. Dr. Friedrich Glasl, Konfliktmanagement (habe ich erst halb durch…)

Folgende Bücher möchte ich noch lesen:
* Gerhard Schwarz, Konfliktmanagement, Konflikte erkennen, analysieren, lösen
* Heinz Jiranek / Andreas Edmüller, Konfliktmanagement, Konflikten vorbeugen, die erkennen und lösen

Möchte einer dazu was hören, wenn ich an den Büchern dran bin? Der Faden darf auch allgemein für Diskussion von sinnvollem Konfliktverhalten verwendet werden. Außerdem interessiert mich die Frage, ob man in /ph/ seine existierenden Konflikte vortragen darf. Also darüber zu Philosophieren, was man in der Situation am besten macht. Oder ist dafür /we/ gedacht?
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>>211
>wenn er chef wäre würdest du auch einen verbalen rundhaustritt empfehlen?

>>202
>Auch vor einem Vorgesetzten sehe ich keinen Grund sich für ein solches anpampen zu rechtfertigen. Vielleicht ein: "Das sollten wir doch besser unter vier Augen besprechen, ich lass mich über ihren Führungsstiel ja auch nicht in der Belegschaft aus."
>>212
>einen verbalen rundhaustritt unter 4 augen
versuche mir gerade vorzustellen wie jemand den eigenen chef wegen fehlverhalten runderneuert was soll das bringen?
und einen vorgesetzten besser zu behandeln nur weil er über einem ist fühlt sich auch verkehrt an
>>213
>>einen verbalen rundhaustritt unter 4 augen
Leseverständnis/10
Empfehle weniger Animu.

>Chef/Vorgesetzter raunt dich VOR Mitarbeitern bezüglich deiner Arbeitsmoral an.
>Du: "Das sollten wir doch besser unter vier Augen besprechen, ich lass mich über ihren Führungsstil ja auch nicht in der Belegschaft aus."

Entweder es kommt dann zu dem Gespräch unter 4 Augen oder nicht. Und bei dem Gespräch setzt du natürlich nicht zum verbalen Rundhaustritt an, sondern hörst dir die hoffentlich sachlich vorgetragene Kritik an.

Von einem verbalen Rundhaustritt unter 4 Augen habe ich auch nie etwas geschrieben.
>und einen vorgesetzten besser zu behandeln nur weil er über einem ist fühlt sich auch verkehrt an
Habe ich auch nicht geschrieben. Man sollte ihn nur, im Gegensatz zu einem Angestellten auf gleicher Ebene, die Möglichkeit zur sachlichen Kritik lassen.
>>214
>Leseverständnis/10
>Empfehle weniger Animu.
dann schreib eindeutig zu /a/utisten

>Habe ich auch nicht geschrieben
aber ich

>sachlich beim chef unsachlich unter kollegen
warum dem kollegen keine möglichkeit zur sachlichen kritik geben? warum ist diese benachteiligung/besserstellung gerechtfertigt? nur weil der kollege die kritik nicht durchsetzen kann?

„Niveau“ und Arroganz Bernd 2019-03-25 (Mon) 19:43:05 No. 190 Reply
Unter „Niveau“ verstehe ich gehobene Allgemeinbildung. Unter „Arroganz“ eine herablassende Art, mit vermeintlichen (!!) Unzulänglichkeiten Anderer umzugehen.

Also ist der Spruch „Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz“ auf eine falsches Verständnis des Wortes „Niveau“ zurückzuführen. Es geht um zwei vollkommen verschiedene Dinge. Arroganz ist eine der Optionen, auf Niveauunterschiede einzugehen.

Was denkt ihr?
3 posts omitted.
>>190
deine Fragestellung ergibt in meinem Kontinuum keinen Sinn ; wir haben die Dummen im Jahr 1933 ausgerottet und durch Automaten ersetzt .
>>193
>Also drückt nicht sogar der Spruch eine gewisse Überheblichkeit aus?

Kann man so sehen. Auf der anderen Seite wird man oft nur mit entsprechender Zertifizierung als Experte angesehen und es kann einem mitunter viel Zeit ersparen einfach auf das Zertifikat hinzuweisen anstatt dem dummen Standardmenschen groß die Zusammenhänge zu erklären, die er höchstwahrscheinlich sowieso nicht verstehen wird.
Je öfter man die Erfahrung macht dass die logische Erklärung sowieso nur vergebene Liebesmühe ist desto eher tendiert man zu dem beschriebenen Verhalten.
Stell dir vor du bist tatsächlich Biologe und wirst ständig mit Typen konfrontiert die mit dir ausdiskutieren wollen was genau ein Flamingo jetzt ist. Irgendwann hast du schlicht keinen Bock mehr darauf und wählst die Abkürzung.
Wirklich arrogant ist das nur wenn du die vorherigen Erfahrungen gar nicht gemacht hast und wohl möglich auch keine Ahnung von Flamingos hast.
Und ja, Niveau sieht mitunter wirklich aus wie Arroganz. Das heißt aber nicht dass ein arroganter Mensch automatisch Niveau hat.
>>190
Niveau ist die Glorifizierung eines Habitus.
smirk clem.png
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>Was denkt ihr?
von unten ist nicht offensichtlich ironisch sondern unoffensichtlich manipulativ
kann unten niemand arrogant sein oder dafür angesehen werden?

niveau sieht nur von gestern aus wie gehobene allgemeinbildung
>>193
>>Also drückt nicht sogar der Spruch eine gewisse Überheblichkeit aus?
"von unten" verstehe ich auch, wie >>197, als abwertend. Subtile Abwertungen machen manchen Menschen Spaß. Ob die jetzt arrogant sind, oder Opfer ihres Humors lässt sich ja unterscheiden, wenn sie überlegen, ob das jetzt nett oder richtig war, da zu lachen.

Bernd 2019-03-18 (Mon) 19:40:32 No. 185 Reply
feelvsreals.mp4
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feels vs reals
Masterphilo-Bernd reportiert ein.

Worüber möchte Bernd diskutieren?

Bernd 2019-03-07 (Thu) 18:14:16 No. 175 Reply
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Wie erreicht man metaphysische Transzendenz?
>>175
Mit NoFap.
>>176
Reicht das denn? Mag wohl helfen beim streben nach der Erleuchtung - aber welche erkenntnistheoretische Methode benutzt man um dahin zu kommen?
Durch Meditation, Konsum von Psychedelika, Naturerlebnisse, gewisse Bewegungsabläufe, Askese.
Suizid
>>182
Da kommst du nur in die Hölle

Boeing kapott Bernd 2019-03-11 (Mon) 09:38:17 No. 181 Reply
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Wenn Gott gewollt hätte, dass der Neger fliegt, hätte er ihm Flügel gegeben.

kinderenbernd philosophies Bernd 2019-03-04 (Mon) 02:00:27 No. 174 Reply
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Ich erschaffe mir mein Königreich, die Welt so wie sie mich glücklich macht, und wie sie sich für mich richtig anfühlt. Wenn ich das schaffe, was kümmert mich dann noch die Meinung, der Eindruck, das Leben der anderen, außer zur weiteren, zweckgebundenen Erfüllung meines Traums?
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ein land wo erdbeermilch und honig fließt geht schlecht ohne erdbeeren
>>177
Das kann schon sein, aber ist es nicht trotzdem richtig, dass die Meinung der anderen Menschen unwichtig ist? Warum macht man sich so viele Gedanken, und versucht in eine Schachtel zu passen, in die man sowieso nicht reinpasst?
smile clem.jpg
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>>188
>die Meinung der anderen Menschen
sie kann in dich eindringen und deine in sie
>Warum macht man sich so viele Gedanken, und versucht in eine Schachtel zu passen, in die man sowieso nicht reinpasst?
um seine eigene zu haben wortspiel beabsichtigt

Mett(a)-Meditation Bernd 2019-01-24 (Thu) 11:20:25 No. 147 Reply
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IDF: Die korrekte Ethik. Soll (in diesem Sinne) heißen: Jene groben Verhaltensrichtlinien, die letztendlich zum größten individuellen Erfolg des sie ausübenden führen. "Erfolg" ist natürlich schwer zu definieren; das sollte für die Frage aber hinreichend gleich sein. Es kann bedeuten "möglichst oft bekommen, was man will, und vermeiden, was man vermeiden will" oder "die besten Fühls bekomben, undabhängig vom eher unweisen Willen" oder "möglichst viele Erfahrungen machen" oder "viel und gut reproduzieren".

Als gemeinsamen Nenner für diese würde Bernd erstmal "Macht" vorschlagen: Die Fähigkeit, die Welt und sich selbst so zu korrigieren, dass man besser seine Ziele erreicht (sobald man denn genau herausbekommen hat, welche das sein sollen. Da jenes zu identifizieren auch laufend Arbeit im Fortschritt ist, ist die Flexibilität ein weiterer Pluspunkt). Und klar, es gibt Fälle, in denen Macht kontraproduktiv ist; das hängt dann aber meist von der Art der Macht ab. Beispiel: Gottimperator sein ist wohl ziemlich stressig; die Fähigkeit, sich nicht aufzuregen führt im Mittel aber wohl eher zu meer Lebensqualität. Zuletzt kann das Streben nach Macht auch vom Streben nach Siegpunkten ablenken. Da aber noch unklar ist, woraus jene denn nun bestehen, ist Macht erstmal ein guter Proxy.


Um nun auf den Betreff zurückzukommen: Bernd attentierte kürzlich einem Mediationskurs, bei dem unter anderem die Meditationstechnik der "Liebenden Nettigkeit" gelehrt wurde. Bei dieser erzeugt man Fühls von Mitgefühl für alle Wesen (auch einen selbst); im Sinne von: Mögen alle Wesen glücklich sein (nicht "mögen alle anderen sofort bekommen was sie wollen, auch auf meine Kosten").

Nun war Bernd in der letzten Dekade ein ziemlicher Kantenlord im Denken - nachdem er Atheist wurde, erkannte er die Selbstlosigkeit als riesigen Betrug an. In Folge wurde er ein wenig zu Wichser, was dann aber auch sozialtechnisch kontraproduktiv war (Wer hätte es ahnen können). Schließlich beschloss er, nun doch gut zu Leuten zu sein, denn was herumgeht kommt herum und so. Allerdings, und das ist relevant, immer mit einem gewissen, unspezifischen egoistischen Hintergedanken.

Nun ist die Einschätzung der Lage die, dass andere vielleicht trotzdem spüren, dass Bernd sich selbst der nächste ist; außerdem existieren nach wie vor latente Schuldgefühle, die ihm hier und da Dinge verbauen ("Ach, besser neue Beziehungen oberflächlich halten, sonst erkennen sie wieder was für eine Egoisten-Einstellung ich habe und dann gehen sie wek und dann vermisse ich sie doch wieder nur"). Daher scheint es nun sinnig, ein wenig Mitgefühl für andere zu kultivieren. Die Angst dabei ist nur, dass das eigene Selbstinteresse dabei kompromittiert wird - Selbstaufopferung ist ein großes nein-nein.


zl;ng: Wie sehr das Mitgefühl-Kühl-Hilf trinken? Zu wenig: weniger Charisma -> weniger Verbündete. Zu viel: Verletzung der eigenen Interessen.
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>>150
Moral != Ethik.

Um es noch einmal klarzustellen: Es geht darum, inwiefern man für sich selbst das meiste rausholen kann, indem man die andere Richtung anstrebt, und die Gefahren für das Eigeninteresse dabei.

Geh mir wek mit Kant pls (und allen anderen, die Selbstaufopferung mit toll und Eigentinteressen mit schlecht gleichstellen)
stirner philistine.png
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>>151
Hüte deine Zunge! In keinem Satz habe ich Ethik mit Moral verwechselt.

Um es noch einmal klarzustellen: Es geht darum, dass das Für-sich-selbst-das-meiste nicht mit Macht erreicht werden kann, jedenfalls nicht, ohne ethische Widersprüche zu erzeugen. Du fragtest ja nach der korrekten Ethik, also fällt das weg. Falls du nach der korrekten Politik fragst, sieht das wieder ganz anders aus und deine machiavellistisch anmutenden Bedenken könnten neu diskutiert werden.

Wir sind hier nicht auf /we/ oder /fb/, deswegen keine konkreten Lebenstipps meinerseits. Der Mensch steckt von Natur aus in einer Dialektik zwischen Altruismus und Egoismus, wie neuste entwicklungspsychologische Studien belegen. Der Individualistischen Anarchismus schließt daran, passt zu deinen Gedanken, da er den Schwerpunkt auf Egoismus legt.

Kants Schlussfolgerung ist zwar zu pietistisch, da gebe ich dir recht. Doch seine Analyse ist wunderbar und in großen Teilen noch nicht widerlegt.
>>154
>Hüte deine Zunge!
sympathisch :3

>Ethik/Moral

Mein Fehler, hätte konkretisieren sollen. Habe mal gehört, Ethik sei "wie inzu bestes Leben" und Moral "wie inzu Altruismus". Und wenn man "bestes Leben" mit "die meisten (individuellen) Siegpunkte erreichen" gleichsetzt sind wir bei meiner Verwendung des Begriffs.

>ethische Widersprüche

Bitte elaboriere.

>Kant

Ehrlichgesagt habe ich von dem Kollegen keine Ahnung (wie von vieler "offizieller" Philosophie - mache mir eben nur so meine Gedanken...). Kann man kurz zusammenfassen, wie er denn auf den kategorischen Imperativ kommt? Oder soll ich einfach selbst googlen?

>Altruismus/Egoismus

Stimmt, auch ich habe ein "Altruismus-Bedürfnis". Die Frage ist eher, ob jenes zu kultivieren sinnvoll ist, um mehr "Siegpunkte" oder Utility/Nutzen zu erreichen. Beispiel A: Man wird zum perfekten Altruisten, opfert sich im Krieg gegen die Mondnazis, ist dood, Spiel vorbei. Beispiel B: Man wird zum perfekten Egoisten, alle hassen dich, Verbrennen dich am Stecken, Spiel vorbei.

Bzw. genauer: Wo ist das Optimum? Die Frage ist natürlich schwer zu beantworten aus zahlreichen Gründen; ich wollte auch eher eine Diskussion lostreten (Wenn ich da algorithmisch herangehen könnte würde ich es einfach selbst tun). Auch: was "Siegpunkte"/Utility/Nutzen darstellt kann man ja in der Theorie frei definieren ("unendlich viele Punkte an Haus Lauert für nichts lol ich gewinne"), in der Praxis geht das aber nicht so einfach, das Empfinden von "Werthaftigkeit" einfach so umzuschreiben. Daher die Frage nach dem Optimum.


Immer, wenn ich jemanden Altruismus vertreten höre, steigen in mir nämlich starke Fühls von "ja das würde dir so passen wenn alle anderen ihr Eigeninteresse senken würden, dann ist nämlich mehr für dich vom Kuchen da" bzw. "das würde den Fürsten so passen, die dich erfolgreich mit dem Mem kontaminiert haben" bzw. "schönes Tugendsignalsieren haben wir hier - was allerdings eine Sackgasse im Machtstreben ist".
>>147
Das ist weniger ein Problem der akademischen Philophie denn der geistigen Reifung zu einem erwachsenen Menschen.
>>157
>Ethik/Moral
Ethik: Philosophie der Moral; Moral: Prinzip sittlicher Handlungen.

>ethische Widersprüche

s. >>150

>Kants kategorischer Imperativ

Kants Ziel war es, ein unbedingt gültiges Prinzip zu finden, was a priori ermittelt werden sollte. Er sieht das moralisch Gute im subjektiven Willen. Der Wille folgt der Dialektik zwischen unterem Begehrungsvermögen (Triebe) und oberem (Vernunft). Kants geht des weiteren von einem Pflichtbegriff ("die Notwendig einer Handlung aus Achtung fürs Gesetz") , d.h. der guter Wille ist von Pflicht genötigt. Einen wenn es aus Pflicht ohne Neigung eine Handlung geschieht, kann sie nach Kant gut sein. Der moralische Wert hängt aber vom Prinzip des Wollens ab (Maxime), nach welchem die Handlung geschieht. S wird die moralische Handlung ein Selbst-Zweck. Das funktioniert nach Kant nur wie folgt: "Handle so, dass Dein Handeln Grundlage eines allgemeinen Gesetzes sein kann." Klassische Kritik, der sich Kant selber bewusst war: Wie kann das freie Subjekt seinen Willen so festlegen, dass es sich dem Gesetzes unterordnet?

>Wo ist das Optimum aus Egoismus und Altruismus?

Präferenzen kalkulieren, Minimalanforderungen von allen respektieren und diskriminierendes Leid möglichst vermeiden. Mir fallen die genauen Termini dieser Spielart des Präferenzutilitarismus ein.

>Immer, wenn ich jemanden Altruismus vertreten höre, steigen in mir nämlich starke Fühls von "ja das würde dir so passen wenn alle anderen ihr Eigeninteresse senken würden, dann ist nämlich mehr für dich vom Kuchen da" bzw. "das würde den Fürsten so passen, die dich erfolgreich mit dem Mem kontaminiert haben" bzw. "schönes Tugendsignalsieren haben wir hier - was allerdings eine Sackgasse im Machtstreben ist".

Der Egoist kann eben nicht aus seinem Paradigma heraustreten und unterstellt dem Altruisten egoistische Motive. Dabei hat altruistisches Denken eben kein partikulares Eigeninteresse als Gegenstand und sieht auch von instrumentellen Zwecken ab. Das ist also nur ein Epiphänomen, was bei entfremdeten Egoisten auftritt.

Es gibt Warnungen! Bernd 2018-07-03 (Tue) 07:56:26 No. 103 Reply
VenusWillendorf.jpg
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So sehen heute sehr viele Weiber aus, wenn sie sich ausziehen. Man könnte einwenden: Männer auch. Aber das besagt nichts, denn die Götter, die das Patriarchat begründen - Himmelsgötter - wurden niemals dermaßen plump dargestellt. Auch physisch leben wir heute in einer Tittenrepublik.

http://mann-pass-auf.de/sk78.php

Harter Stoff, besonders für Nazibernd!
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Ich würde es weniger den NS-Regime, als mehr der industriellen Revolution zugute schreiben.
Merkel sieht auch so aus.
Und diese alberne Muetze. Kann Bernd die erklaeren, frageyeichen
>>141
Damals, als das Ding hergestellt wurde, gab es noch keine Plastiktüten.

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